SPIELBERICHTE DAMEN 1  - Saison 17/18

 

08.10.2017 ESG Datterode/Röhrda – SV Reichensachsen = 21:24 (12:11)
Dem Favoriten das Leben schwer gemacht!


Die Damen der ESG Datterode/Röhrda haben am Sonntag ihre erste Saisonniederlage einstecken müssen. Im Kreisderby gegen den SV Reichensachsen unterlagen die Ringgauerinnen knapp mit 21:24 (inoffiziell 22:24).

Den beiden Mannschaften bot sich eine tolle Kulisse. Ca. 400 Zuschauer wollten sich das Derby nicht entgehen lassen. Man muss schon lange überlegen, wann die Ringgausporthalle zuletzt bis auf den letzten (Steh)platz gefüllt war.
Die Ringgauerinnen belohnten ihre Zuschauer dann auch mit einer super Leistung in der ersten Halbzeit. Während sich in der Anfangsphase bis zum 3:3 keine Mannschaft absetzen konnte, schafften es die SG-Damen beim 6:3 erstmals eine Drei-Tore-Führung zu erspielen. Die SG-Damen verhinderten bis zu diesem Zeitpunkt das schnelle Spiel des SVR und im Positionsspiel waren die Ringgauerinnen keinesfalls unterlegen. Da Leonie Eitzert im Tor wiedermal eine erstklassige Leistung zeigte und insbesondere die Außen des SVR fast zur Verzweiflung brachte, konnten die SG-Damen den Vorsprung sogar auf 12:7 erhöhen. Dann brachte man die Reichensächserinnen durch eigene Fehler wieder ins Spiel, so dass diese durch Tempogegenstöße bis zur Pause auf 12:11 herankamen.

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild wie zu Beginn der Partie. Die Ringgauerinnen erhöhten auf 13:11, der SVR zog immer nach. Ärgerlich dann Mitte der zweiten Halbzeit, dass ein Tor von Szilvia Blackert sowohl vom Schiedsrichter als auch dem Kampfgericht vergessen wurde zu notieren. Die SG-Damen wären wieder mit zwei Toren in Führung gewesen, stattdessen gelang dem SVR der Ausgleich. Ob dieses nicht gegebene Tor spielentscheidend war und das Spiel nicht eventuell anders verlaufen wäre, lässt sich im Nachhinein nicht sagen, für aufgeheizte Gemüter sorgte es jedoch allemal.
Bis zum 19:19 in der 50. blieb das Spiel offen. In den letzten zehn Minuten der Partie ließen dann bei den SG-Damen sichtlich die Kräfte nach. Im Angriff fehlten ihnen die Ideen und so unterliefen den Ringgauerinnen einfache Fehler, die der SVR ausnutzte und sich durch schnelle Tore absetzen konnte. So siegte der SVR 21:24.
Dennoch können die SG-Mädels stolz auf die gezeigte Leistung sein. Sie konnten das Spiel offen halten und dem SVR alles abverlangen. Die Reichensächserinnen profitierten von den Fehlern der SG-Damen. Wäre es gelungen, diese geringer zu halten, wäre sogar noch mehr möglich gewesen.
Ein großer Dank geht auch an dieser Stelle nochmal an die zahlreichen Zuschauer für die besondere Atmosphäre!!!

Die nächsten zwei Wochenenden haben die SG-Damen spielfrei, Ende Oktober geht es dann zum Auswärtsspiel gegen den TV Alsfeld.

Tommy Bake 



Es spielten: Eitzert, Rehbein; Bake (5), Blackert (9), Dietrich, Fey, Gleichmar, Koch, Kremer, L. Larbig (2), N. Larbig, Möhrke (5), Rode, Roßbach

 

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01.10.2017 HSG Werra WHO 09 – ESG Datterode/Röhrda = 16:23 (8:10)

Der dritte Sieg im dritten Spiel!

 

Die Damen der ESG Datterode/Röhrda konnten auch das dritte Spiel der Saison gewinnen und damit einen gelungenen Start nach dem Aufstieg feiern. Dabei tat sich die Mannschaft in der ersten Halbzeit lange Zeit schwer, bevor dann doch noch ein deutlicher Sieg gelang.

 

Die HSG Werra WHO startete mit einer sehr offensiven Abwehrvariante, in der die Ringgauerinnen zunächst auch die sich bietenden Lücken nutzen konnten. Dann häuften sich jedoch die technischen Fehler. Immer wieder wurde den Gegnerinnen der Ball direkt in die Hand gespielt anstatt die Lücken zu nutzen oder die freie Mitspielerin zu sehen. So konnte Werra sich beim 7:4 in der 18. Minute einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeiten. Nach dieser fast zehnminütigen Auszeit konnten die Damen dann wieder etwas mehr Sicherheit in ihr Spiel bringen, auch wenn noch immer nicht von einem schönen Spiel die Rede sein konnte. So drehte die Mannschaft das Spiel durch fünf Tore in Folge. In der 26. Minute gelang das 7:9. Mit 8:10 ging es in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Ringgauerinnen den Vorsprung schnell auf vier Tore. Obwohl nun auch konditionelle Vorteile sichtbar wurden, schafften es die Damen nicht dies zu nutzen. Viel zu selten funktionierte die erste oder zweite Welle. Entweder wurde die freie Mitspielerin nicht gesehen, die Pässe zu ungenau gespielt oder der Ball vorher schon durch einen technischen Fehler verloren. Zumindest im gebundenen Spiel fanden die ESG-Damen nun Lösungen, besonders Lorena Larbig und Szilvia Blackert konnten sich im 1:1 immer wieder durchsetzen, wobei besonders Lorena dabei auch einiges einstecken musste. In der Abwehr fand die HSG Werra selten die Lücke und versuchte meist über Rückraumwürfe zum Torerfolg zu kommen. So konnte der Vorsprung weiter ausgebaut werden. Mitte der zweiten Halbzeit war beim Spielstand von 11:18 eine Vorentscheidung gefallen. Diesen Vorsprung konnten die Ringgauerinnen verwalten, den Schlusspunkt setzte Szilvia Blackert mit einem schönen Tor durch einen direkt verwandelten Freiwurf zum Endstand von 16:23.

 

Nun sind alle Augen auf das Derby am kommenden Sonntag gegen den SV Reichensachsen gerichtet. Zwar gehen die Ringgauerinnen mit 6:0-Punkten in dieses Spiel, während der SVR durch zwei Unentschieden bereits zwei Minuspunkte auf dem Konto hat. Dennoch ist der SV Reichensachsen klarer Favorit in diesem Spiel, hatten die Ringauerinnen doch das deutlich dankbarere Auftaktprogramm. Nichtsdestotrotz werden die ESG-Damen alles geben und freuen sich auf eine hoffentlich volle Halle. Tommy Bake 

 

Es spielten: Kempka, Rehbein; Asmus, Bake (2), Blackert (9), Dietrich (2), Gleichmar, Koch-Hupfeld, Kremer, L. Larbig (4), N. Larbig (1), Möhrke (5), Müller, Rode

 

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24.09.2017 ESG Datterode/Röhrda – HSG Landeck/Hauneck = 32:18 (16:9)

Deutlicher Heimerfolg!

 

Die Damen der ESG Datterode/Röhrda konnten auch ihr erstes Heimspiel der Saison gewinnen. Gegen die HSG Landeck/Hauneck gelang den Ringgauerinnen nach einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber der ersten Partie ein 32:18-Erfolg.

 

Die Ringgauerinnen lagen zwar zunächst mit 0:1 und 1:2 hinten, konnten das Spiel dann jedoch schnell drehen und über 4:3, 8:5 und 11:6 den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Besonders aus dem Rückraum kamen die SG-Damen anfangs immer wieder zum Abschluss. Und in der Abwehr war Leonie Eitzert im Tor zur Stelle, die erneut über 50 % der Bälle abwehren konnte.

Als Mitte der zweiten Halbzeit Szilvia Blackert kurz gedeckt wurde, kam der Spielfluss etwas ins Stocken. Statt den Ball durchzuspielen und die sich bietenden Lücken zu nutzen, verstrickten sich die Mädels in Einzelaktionen. Durch zwei schöne Tore von Rechtsaußen Marie Roßbach konnte der Vorsprung beim Spielstand von 15:7 dann jedoch erstmals auf acht Tore ausgebaut werden. Mit 16:9 ging es kurz darauf in die Halbzeitpause.

 

Nach dem 17:9 zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb der Abstand über 20:11 und 22:13 kontinuierlich bei neun Toren. Die HSG Landeck/Hauneck stellte die Abwehr nun noch offensiver, wodurch die Spielstruktur etwas zu wünschen übrig ließ. Dennoch konnte Landeck keinen Vorteil daraus ziehen. Über einige schnelle Tore konnte der Vorsprung dann noch ausgebaut werden, am Ende siegten die ESG-Damen überraschend deutlich mit 32:18 und sammelten zwei weitere Punkte auf dem Weg zum Ziel Klassenerhalt.

 

Nächsten Sonntag geht es auswärts gegen die HSG Werra, bevor es am 08.10. zum Derby gegen den SV Reichensachsen kommt. Tommy Bake

 

 

Es spielten: Eitzert, Rehbein; Bake (5), Blackert (7), Dietrich, Fey (2), Gleichmar, Karges (8), Koch-Hupfeld, L. Larbig (4), N. Larbig (2), Möhrke (2), Müller, Roßbach (2)

 

 

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16.09.2017 TV Jahn Neuhof - ESG Datterode/Röhrda = 14:15 (5:10)

Auftakt nach Maß!

 

 

Die Damen der ESG Datterode/Röhrda konnten ihr erstes Saisonspiel in der neuen Liga gegen den TV Jahn Neuhof mit 14:15 für sich entscheiden. Dabei zeigten die Ringgauerinnen besonders in der zweiten Halbzeit keine gute Leistung, konnten aber dank der überragenden Leonie Eitzert im Tor die ersten zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

 

Zu Beginn des Spiels zeigten die ESG-Damen noch eine ansprechende Leistung. Angetrieben von Julia Karges führten die Ringgauerinnen nach zehn Minuten mit 1:5. Dennoch war der Mannschaft die Nervosität anzumerken. Spielzüge waren kaum zu sehen und es unterliefen immer wieder technische Fehler. Bereits hier war es Leonie Eitzert zu verdanken, dass Neuhof den Rückstand nicht aufholen konnte. Stattdessen gingen die SG-Damen mit einem 5:10-Vorsprung in die Kabine.

 

Nach der Pause konnte Neuhof zwar schnell auf 7:10 verkürzen, doch beim 8:14 hatten sich die SG-Damen einen Sechs-Tore-Vorsprung erarbeitet. Leider gab der Spielstand den Ringgauerinnen keine Sicherheit. So trauten sich die SG-Damen offensichtlich selbst nicht viel zu, es war kaum mehr ein Spielfluss zu sehen und auch in der Abwehr standen die Mädels nicht kompakt. In der 47. Spielminute beim Spielstand von 10:15 lief dann endgültig nichts mehr zusammen. Hier machte sich auch die durchwachsene Vorbereitung bemerkbar, das Zusammenspiel wollte einfach noch nicht reibungslos funktionieren. Auch bei einer Überzahlsituation konnten die Ringgauerinnen ihren Vorteil nicht nutzen. Statt die freie Mitspielerin zu suchen, wurde überhastet abgeschlossen.

In der 50. Minute gelang Neuhof das 12:15.  Dass der TV den Abstand nicht weiter verkürzen konnte, lag nun allein an Leonie Eitzert, die in ihrem ersten Damenspiel insgesamt 59% der Bälle abwehren konnte, und ihr Tor für neun Minuten regelrecht vernagelte. Aber auch den Ringgauerinnen wollte einfach kein Tor mehr gelingen, die letzten fünf Würfe landeten allesamt an Pfosten oder Latte. Da Neuhof jedoch keine Zeit mehr blieb, retteten die SG-Damen den Vorsprung über die Zeit. Tommy Bake

 

Es spielten: Eitzert; Bake (2), Blackert (5/2), Gleichmar, Karges (6), Koch-Hupfeld, L. Larbig (1), N. Larbig, Möhrke (1), Müller, Rode, Roßbach

 

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